Urbane Dörfer. Wir gestalten Stadt. Jetzt.

Was wäre, wenn wir zuerst lebendige und fürsorgende Nachbarschaften und dann erst Gebäude formen?

Was wäre, wenn urbane Lebensräume einen zirkulären und suffizienten Lebensstil fördern?

Was wäre, wenn Wohnprojekte auch Inkubatoren für nachhaltiges Wirtschaften sind?

Was wäre, wenn wir zuerst lebendige und fürsorgende Nachbarschaften und dann erst Gebäude formen?

Was wäre, wenn urbane Lebensräume einen zirkulären und suffizienten Lebensstil fördern?

Was wäre, wenn Wohnprojekte auch Inkubatoren für nachhaltiges Wirtschaften sind?

Wir setzen mit euch ganzheitliche Wohn-, Arbeits- und Lebensräume um. Wir erschaffen Urbane Dörfer.

Community

Eine Community und eine Wegbegleitung für interessierte Privatpersonen und Gruppen, um daraus potenzielle Bau- und Wohngemeinschaften zu formen.

Zukunfts-
werkstatt

In einer kollaborativen urbanen Zukunftswerkstatt entwickeln wir gemeinsam mit verschiedenen Akteuren zukunftsfähige Städte. Themenfelder  sind: soziale Innovation, kollaborative Ökonomie, Kreislaufwirtschaft und Urban Design.

Mehr zur
Zukunftswerkstatt

Projekte

Eine Plattform für potenzielle Bau- und Wettbewerbsprojekte sowie interessierte und engagierte Immobilien- und Landbesitzer*innen, Architekt*innen und Bauherrschaften, um sie mit der Community zu verknüpfen.

Mehr zur Projekte

Services

Wir bieten Dienstleistungen für innovative Quartier-, Gemeinde-, und Stadtentwicklung an. Ein interdisziplinäres und agiles Team unterstützt öffentliche und private Auftraggeber in Projektmanagement, Partizipationsprozessen und als Denkinkubator.

Mehr zu Services

Das ist ein Urbanes Dorf:

Gelebte
Nachbarschaft

  • vielfältige Community aus mindestens 120 Menschen
  • partizipative Gestaltung
  • selbstgeführte Organisation

Lebensdienliche Architektur

  • gemischte Nutzung
  • kompakte und flexible Bauweise
  • kostenbewusste und kommunikative Architektur

Ökologische
Zukunftsfähigkeit

  • Ressourcenschonendes Gebäude im gesamten Lebenszyklus
  • zirkuläres Leben und Konsumieren
  • genügsamer Lebensstil mit Mehrwert

Kollaborative
Ökonomie

  • selbstverwaltetes Dorf
  • unternehmerisches Ökosystem
  • urbane Innovation

Gesellschaftsrelevante Wirkung

  • bedürfnisgerechter Mehrwert für das Quartier
  • offenes Lerndorf für die Gesellschaft
  • Modell einer urbanen Zukunft

Aktuelle Projekte

Gestalte heute die Stadt von morgen.
Werde Teil der Urbanen Dörfer.

Werde Genossenschafter*in

Findest du auch, dass wir mehr selbstbestimmte und ganzheitliche Lebensorte brauchen? 
Dann werde Genossenschafter*in!
Oder wie die Genossenschafter*innen bei Urbane Dörfer heissen: Werde Bürger*in!
Du setzt damit ein klares Zeichen für die Anliegen von Urbane Dörfer.
Je mehr Bürger*innen wir sind, desto grösser ist unser Gewicht und unsere Glaubwürdigkeit.
Ausserdem kannst du dich als Bürger*in mit anderen Menschen vernetzen, welche sich ebenfalls Gedanken über neue Wohn- und Arbeitsformen machen. Du wirst laufend über konkrete Projekte informiert und wirst eingeladen, von Anfang an mitzugestalten. Hierfür sind wir froh, um deine jährliche Unterstützung von 120.-.

Der Eintrittsbeitrag in Urbane Dörfer von 240.- für das erste Jahr wird folgendermassen aufgeteilt:

  • 120.-  als Unterstützung für Urbane Dörfer
  • 100.-  Anteilsschein Genossenschaft
  • 20.-   administrative Gebühren

Für die darauffolgenden Jahre Mitgliedschaft als Bürger*in beträgt der Beitrag 120.-

Abonniere unseren Newsletter

Du wirst über kommende Events informiert und wir senden dir Neuigkeiten zu unseren Projekten. Ausserdem wirst du informiert, wenn wir einen Workshop organisieren oder wenn wir deine Mithilfe für etwas Konkretes brauchen können.

Werde Dorfpionier*in

Hast du Zeit und Lust, eine Rolle bei Urbane Dörfer zu übernehmen und aktiv mitzuarbeiten? Wir sind ein vielfältiges und kreatives Team, welches sich mit grossem freiwilligem Einsatz für Urbane Dörfer einsetzt. Wir freuen uns über deine Kontaktaufnahme!

"Wir brauchen eine soziale Utopie, die Nachbarschaften neu denkt, die sich nicht damit begnügt, Häuser, Strassen und Plätze zu bauen, sondern die Gesellschaft baut, indem sie Menschen zusammenbringt."
Eike Becker, deutscher Architekt und Designer

Stimmen und Zahlen:

Philip Stuber
Mitinitiant und Präsident IG Ruckhalde

Um die Lebensräume der Zukunft zu gestalten, setzt das Vorhaben an den genau richtigen Stellschrauben an. Insbesondere überzeugt uns der Ansatz, gemeinsam mit der Bevölkerung bewusste Nachbarschaften zu entwickeln.

Meret Hasler
Psychologin, Autorin

In einer gemeinschaftlichen Nachbarschaft sehe ich Potential dafür, einander zu inspirieren. Unterschiedliche Ansichten müssen nicht dem Erdboden gleichgemacht, nur akzeptiert werden. Nachbarschaft trägt alle und gibt neue Impulse.⁣

Ruth Schindler
Geschäftsleitung Pro Senectute Bern

Ich finde Urbane Dörfer eine Möglichkeit für eine tolle Lebensform, die ich mir für mich und viele Menschen in Zukunft wünsche. Mit der gelebten soziokratischen Haltung kann eine lebendige und solidarische Generationengemeinschaft entstehen, die für mich zukunftsweisend ist.

Christiane Deapp
Initiantin Ideenbüro, Bern

Je besser ich mit der Gemeinschaft verbunden bin, umso weniger Wohnraum (Rückzugsraum, Freiraum) brauche ich für mich selbst.

Sandro Schmid
Architekt, Community-Builder

Zuhause sind für mich Orte sowie auch Menschen. Für mich als Architekt ist zusätzlich interessant: Kann ich ein Zuhause für andere bauen, kann ich etwas entwerfen, wo sich andere zuhause fühlen?

46
m2 war der durchschnittliche Wohnflächenbedarf der Schweizer Bevölkerung 2018. 1980 waren es noch 34m2.
Quelle
1
m2 Boden wird in der Schweiz pro Sekunde versiegelt
Quelle
33
Prozent der Schweizer*innen fühlen sich manchmal oder oft einsam.
Quelle
80
Prozent des in der Schweiz produzierten Abfalls kommt aus der Bauindustrie
Quelle
46
m2 war der durchschnittliche Wohnflächenbedarf der Schweizer Bevölkerung 2018. 1980 waren es noch 34m2.
Quelle
1
m2 Boden wird in der Schweiz pro Sekunde versiegelt
Quelle

Kommende Events:

No items found.

Kritische Fragen:

Wieso sollte ich jetzt bereits Genossenschaftsmitglied werden, wenn ich auch einfach dazustossen kann, sobald ein Urbanes Dorf am entstehen ist oder bereits entstanden ist?

Es gibt keine Garantie, dass tatsächlich Urbane Dörfer entstehen, wenn nicht bereits jetzt Menschen durch ihre Mitgliedschaft ein klares Zeichen für ganzheitliche und selbstbestimmte Lebensorte geben und unsere Arbeit ermöglichen.

Wer wählt aus, wer schlussendlich im Urbanen Dorf lebt, wenn die soziale Durchmischung ein wichtiges Kriterium ist?

Dies macht eine Vermietungskommission, welche die Aufgabe hat, die Durchmischung so gut wie möglich zu gewährleisten. Dies machen andere Genossenschaften, wie z.B Warmbächli, genauso.

Ist das eine weitere Wohnmöglichkeit für den mittleren bis oberen Mittelstand?

Die Durchmischung ist ein Grundpfeiler von Urbane Dörfer - das gilt für die Altersstruktur wie auch punkto finanziellen Möglichkeiten der Bewohner*innen. Die Mietpreise eines Urbanen Dorfes orientieren sich nicht nach dem Markt, sondern an den Anlagekostenlimiten des Bundesamtes für Wohnungsbau. Dies im Zusammenhang mit solidarischen Mietpreisen erlaubt es auch finanziell weniger privilegierten Menschen im Urbanen Dorf zu wohnen.

Wie vermeidet ihr Gentrifizierung?

Wir anerkennen durchaus die Gefahr, dass die Mieten der nebenliegenden Gebäude aufgrund der Aufwertung des Quartiers durch ein Urbanes Dorfes steigen könnten. Deshalb sind nebst bottom-up Initiativen, wie jene von Urbane Dörfer, auch politische Massnahmen seitens der Regierung nötig, um eine lebenswerte Stadt für alle zu schaffen.

Das ist ja schön und gut für diejenigen Menschen, welche sich das finanziell und zeitlich leisten können, sich so einzubringen. Was ist mit den anderen?

Genau, es haben nicht alle die zeitliche und finanzielle Freiheit, sich ehrenamtlich zu engagieren. Es gibt immer wieder Phasen im Leben, wo der Einsatz anderswo vorgeht. Es besteht stets die Möglichkeit, das Engagement zu pausieren oder zu beenden. Und das ist völlig in Ordnung. In einem Urbanen Dorf kann man auch einfach wohnen.

Das gibt es doch schon lange! Was ist denn bei euch anders als bei der Kalkbreite in Zürich und anderen solchen Projekten?

Kalkbreite ist ein vorbildliches Projekt, das von der Idee her gleich funktioniert wie ein Urbanes Dorf. Die Resonanz und das grosse Interesse an der Kalkbreite zeigt, dass das Bedürfnis nach neuen Wohn- und Siedlungskonzepten da ist. Im Gegensatz zur Kalkbreite geht es bei Urbane Dörfer darum, systematisch solche Projekte umzusetzen. Wir wollen also nicht “nur” ein einziges Vorhaben umsetzen, sondern langfristig zahlreiche Urbane Dörfer aufbauen.

Für Familien mit kleinen Kindern ist das toll, aber was ist, wenn die Kinder ausgeflogen sind?

Das Konzept von Urbane Dörfer ist, dass für alle Lebensphasen und verschiedene Lebensentwürfe ein passendes Wohnangebot existiert. Urbane Dörfer bieten die Möglichkeit, in einer lebendigen Nachbarschaft zu leben und den Wohnraumbedarf der Haushaltsgrösse flexibel anzupassen. Dazu dient eine gemischte Architektur, wo Räume für verschiedene Nutzungsarten vorhanden sind und flexible Elemente (Wände, Türen, Jokerzimmer), die es ermöglichen, Räume bedarfsweise entsprechend anzupassen. Ausserdem sind auch Wohnungstausche innerhalb des Urbanen Dorfes möglich. So muss bei einem Wohnungswechsel nur die Wohnung und nicht die Nachbarschaft gewechselt werden.  Zudem sind andere Wohnungsformen, wie etwa Clusterwohnungen, wo sowohl Gemeinschaft als auch Privatsphäre möglich ist, für alle Generationen interessant.

Meistens funktioniert es nicht. Was macht ihr, wenn die Leute sich verkrachen und die tollen Gastrobetriebe nicht laufen?

Konflikte gehören zum Leben dazu. Die Frage ist, wie wir damit umgehen und diese lösen. Dafür verwenden wir Methoden und Organisationsformen, die uns helfen Konflikten vorzubeugen und selbstverantwortlich zu handeln (z. B. klare Rollendefinitionen, gemeinsame Regeln, Prinzipien und soziokratische Entscheidungsprozesse). Das gesamte Urbane Dorf mit all seinen Angeboten und Räumlichkeiten orientiert sich an der lokalen Nachfrage und an den Bedürfnissen der Bewohner*innen. Falls ein Gastrobetrieb nicht läuft, werden sich die für diese Räumlichkeiten verantwortlichen Bewohner*innen und Nutzer*innen zusammen mit dem/der Gastrobetreiber*in des Urbanen Dorfes überlegen, wie es die Bedürfnisse des Quartiers besser erfüllen könnte oder wie die Infrastrukturen entsprechend anderweitig genutzt werden könnten.