
Text: Matthias

Bis zuletzt wurde intensiv an den Plänen für den Umbau des bestehenden Gebäudes an der Webergutstrasse 5 gearbeitet. Und nicht nur daran: Im Verlauf des letzten Jahres entschied die Bauherrin Stiftung Abendrot, auf derselben Parzelle gleichzeitig auch den geplanten Neubau mit rund 40 weiteren Wohnungen zu realisieren. Das Urbane Dorf Webergut bekommt also von Anfang an direkt Nachbarn. Die Transformation vom ehemaligen Gewerbegebiet hin zu einem gemischt genutzten Quartier nimmt damit noch stärker Fahrt auf.
Das Baugesuch umfasst die Transformation eines ehemaligen Bürogebäudes in einen lebendigen Lebensort, der Aneignung, Gestaltung und Belebung durch eine vielfältige Gemeinschaft ermöglicht. Konkret geplant sind:
All das schafft Raum für Menschen, die ihr Leben bewusst und gestaltend führen möchten.
Seit Kurzem stehen die Bauprofile und lassen bereits etwas von der Dimension des Projekts erahnen. Mitte März wird das Baugesuch öffentlich aufgelegt – dann beginnt die 30-tägige Einsprachefrist. Wir hoffen, dass das Verfahren ruhig verläuft und im Juli oder August die Baubewilligung vorliegt. Das würde einen Baustart noch im Sommer ermöglichen.
Spätestens ab September 2026 intensivieren wir Kommunikation und Vermarktung. Ab dann besteht die Möglichkeit, Anteilsscheine zu erwerben. Mit Blick auf einen möglichen Einzug im Sommer 2028 planen wir, den Vermietungsprozess im ersten Semester 2027 durchzuführen.
Ziel ist, dass die künftige Bewohnerschaft bereits rund ein Jahr vor dem Einzug feststeht. So können wir gemeinsam Antworten auf Fragen zur Nutzung der Gemeinschaftsräume, zur Gestaltung der Aussenräume und zum Zusammenleben im Urbanen Dorf entwickeln.
Wir Dorfpionier*innen – einige von uns sind schon seit 2021 Teil dieser Reise – freuen uns auf den Moment, in dem sich der Fokus verschiebt: wenn aus Plänen Baustellen werden, aus Baustellen ein Wohngebäude – und aus dem Gebäude ein Lebensort, an dem Menschen gerne zusammen leben, arbeiten, lernen und feiern.
Denn am Ende geht es im Webergut um mehr als ein Gebäude. Es geht um die Antwort auf die stiIle, aber kraftvolle Frage, die am Anfang dieser Reise stand: «Wie wollen wir leben?»